Ausflug Eifel-Tour
Winterliche Natur und stille Momente. Ein Ausflug durch verschneite Landschaften, alte Burgen und kleine Städte, die Ruhe und Staunen schenkte.

Eine Winterreise ins Ahrtal
Am 13. Dezember machte sich die Gruppe ukrainischer Geflüchteter von Roksolana e. V. auf in ein winterliches Märchen des Ahrtals. Der gestrige Tag verlief wie eine ruhige, warme Geschichte, die man im Herzen bewahren möchte – ein Tag voller Licht, Düfte und kleiner Wunder an jedem Schritt.
Die erste Station war Burg Satzvey. Alte Mauern, das leise Flüstern der Zeit und die morgendliche Kälte schufen das Gefühl eines Märchens, in das man vollkommen eintauchen möchte.
Bad Münstereifel empfing uns mit engen Gassen, alten Häusern, Kirchen und dem Haus von Professor Haas – einem Ort stiller Erinnerung und menschlicher Würde. Hier gab es Glühwein, frische Luft und eine besondere Gemütlichkeit, die entsteht, wenn eine Stadt einfach erlaubt, zu sein.
Die Weihnachtsmärkte erinnerten an die einfachen Freuden: Licht, Düfte und kleine Momente, die das Herz erwärmen. Manchmal reicht ein Becher Glühwein in den Händen und Menschen um einen herum, um die Wärme des Festes zu spüren.
In Marienthal besuchten wir die Weinmanufaktur Kloster Marienthal. Der Wein erzählte – wie dieser Tag – von Erde, Zeit und Langsamkeit. Wir genossen ihn, bestaunten die Natur und spürten den Moment, den man bewahren möchte.
Am Abend verzauberte Ahrweiler mit festlichen Lichtern, Musik und weihnachtlichen Düften. Es war ein Gefühl der Vollendung: Nichts musste mehr hinzugefügt werden – einfach sein, hören und fühlen.
Für viele Ukrainer in Deutschland ist dies bereits das vierte Weihnachten fern der Heimat, weit weg von ihren Liebsten. Genau deshalb haben solche gemeinsamen Momente – bei Spaziergängen, auf Märkten oder bei einem Glas Glühwein – eine besondere Bedeutung: Sie wärmen das Herz, schenken Unterstützung und kleine Freuden, die helfen, durchzuhalten.
Wir danken allen Teilnehmenden der Gruppe für diesen besonderen Tag. Mögen die Erinnerungen an das Ahrtal so warm und hell bleiben wie die Weihnachtslichter, und möge der Glaube an das Gute niemals erlöschen.