Kulturcafé „Romy Schneider und Alain Delon

Filmlegenden und französischer Charme. Ein Abend voller Filmkunst, Erinnerungen und Gespräche über Stil, Leidenschaft und Leinwandklassiker.

Kulturcafé „Romy Schneider und Alain Delon“ – Filmkunst, Stil und Leinwandlegenden, gefördert durch Bürgerstiftung Köln

Heute, am letzten Freitag des Herbstes, erlebten wir einen Abend, den man am liebsten festhalten möchte –
wie ein zarter Duft, der in der Luft bleibt, nachdem jemand leise gegangen ist,
wie ein warmer Atem auf kaltem Glas, der langsam, aber lange verweilt.

„Verlorenes Paradies“ – so haben wir unser Treffen genannt.
Und tatsächlich schien es, als seien wir für ein paar Stunden in einen anderen Raum eingetreten –
wo die Zeit sanfter fließt,
wo Schatten nicht erschrecken, sondern beschützen,
wo Gefühle klarer und ehrlicher klingen.

Wir erinnerten uns an Romy Schneider und Alain Delon
zwei Leben, verwoben mit Licht und Schatten,
mit Schönheit, Verletzlichkeit und jenem besonderen Drama,
das echten Kinozauber schafft.

Ihre Gesichter, Stimmen, Filmszenen erwachten vor uns zum Leben,
brachten diese französische, halblichtdurchflutete Melancholie,
in der das Herz zu zittern scheint – leise, aber unvermeidlich.

Wir lauschten ihren Geschichten wie Briefen, die einst geschrieben, aber nie vergessen wurden.
Wir sahen Bilder, in denen jede Bewegung ein Geständnis war,
jede Pause ein Flüstern,
jeder Blick eine Geschichte, stärker als Worte.

Es war ein Abend über Liebe, die nicht altert,
über die menschliche Zerbrechlichkeit, die uns schön macht,
über Erinnerung, die in unserer Fähigkeit zu fühlen weiterlebt.

Danke an alle, die diese feine, beinahe verletzliche Atmosphäre geteilt haben.
Wir gingen in die herbstliche Nacht ein wenig anders:
zärtlicher, aufmerksamer, tiefer.

Und vielleicht mit der stillen Erkenntnis:
manchmal kehrt das „verlorene Paradies“ zurück –
in der Kunst, in den Menschen, in diesen seltenen Momenten der Echtheit.

Bis zum nächsten Treffen.