Heinrich-Heine-Institut
Im Rahmen des Projekts „Gemeinsam Stark – Integration und Teilhabe ukrainischer Geflüchteter in NRW“, gefördert durch die Bezirksregierung Arnsberg, besuchten ukrainische Geflüchtete des Vereins Roksolana e.V. am 7. Juni 2025 das Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf.

Auf den Spuren von Heinrich Heine – eine kulturelle Begegnung voller Inspiration
Die Führung durch das Institut bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine besondere Gelegenheit, das Leben und Werk eines der bedeutendsten deutschen Dichter kennenzulernen. Heinrich Heine war ein Schriftsteller, dessen scharfer Blick auf die Gesellschaft, seine feine Ironie und sein Mut, kritische Fragen zu stellen, bis heute erstaunlich aktuell wirken.
Während der Führung erhielten die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in Heines bewegtes Leben, seine literarische Entwicklung und seinen Einfluss auf die europäische Kultur. Originale Handschriften, Briefe und persönliche Dokumente machten die Geschichte des Dichters lebendig und ermöglichten eine ganz persönliche Begegnung mit seinem Werk.
Für viele ukrainische Geflüchtete, die aufgrund des Krieges ihre Heimat verlassen mussten und in Deutschland einen neuen Lebensabschnitt beginnen, sind solche kulturellen Erlebnisse von großer Bedeutung. Sie helfen dabei, die Geschichte und Kultur des neuen Lebensumfeldes besser kennenzulernen, fördern den interkulturellen Austausch und schaffen wertvolle Momente der Begegnung und Zugehörigkeit.
Wir bedanken uns herzlich beim Heinrich-Heine-Institut für die freundliche Aufnahme, die informative Führung und die Möglichkeit, gemeinsam einen wichtigen Teil der deutschen Kulturgeschichte zu entdecken.
Kultur verbindet Menschen, überwindet Grenzen und schafft Räume für Verständnis und Gemeinschaft.
Roksolana e.V. setzt sich weiterhin dafür ein, ukrainischen Geflüchteten in NRW Möglichkeiten zur Integration, Teilhabe und kulturellen Begegnung zu bieten.
